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DIE 7 LÖCHER
5 Seiten · PDF · KOSTENLOS

Automatisierung

DIE 7 LÖCHER

Die Checkliste für alle, die für mehrere Kunden arbeiten und nicht wissen, welcher davon Geld kostet.

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Die 7 Löcher sind die sieben Stellen im Kundengeschäft, an denen unbezahlte Zeit verschwindet: verstreutes Wissen, ein pro Kunde neu erfundener Ablauf, ein fehlendes Auftrags-Raster vor Projektstart, Umsatz statt Stunden als Kennzahl, ungezählte Koordination, wiederkehrende Handgriffe von Hand und kein fester Wochen-Termin zur Kontrolle. Geprüft wird pro Kunde, nicht fürs ganze Business. Ein Durchgang dauert rund 10 Minuten und endet mit einer Zahl statt mit einem Gefühl. Stand: August 2026.

Warum sieht der teuerste Kunde aus wie der beste?

Weil du ihn an der falschen Zahl misst. In fast jeder Kundenliste steht Umsatz. Stunden stehen dort nicht. Ein Kunde, der 3.000 Euro zahlt und dich 40 Stunden kostet, sieht in dieser Liste besser aus als einer, der 2.000 Euro zahlt und 8 Stunden braucht. Erst wenn du Stunden pro Kunde danebenstellst, dreht sich die Reihenfolge um. Bei den meisten dreht sie sich komplett.

Das ist der Grund, warum die Liste sieben Punkte hat und nicht einen. Die Stunden verschwinden nicht an einer Stelle, sondern an sieben. Und keine davon taucht in einer Rechnung auf.

An welchen sieben Stellen verschwindet die Zeit?

Die sieben Punkte fallen in drei Gruppen. Die Gruppe sagt dir, welche Art von Lösung überhaupt hilft.

Ablage und Ablauf (Loch 1 bis 3). Das Wissen zum Kunden liegt in vier Ablagen: Screenshots im Messenger, Dokumente in der Cloud, Dateien auf dem Rechner, der Rest im Kopf. Jeder Einstieg wird neu erfunden, andere Reihenfolge, andere Fragen, andere Vorlagen. Und vor dem Start steht nirgends schriftlich, was Umfang, Korrekturrunden, Liefertermin und Nachbesserung heißen. Diese drei Löcher kosten dich nicht Stunden am Stück, sondern zehn Minuten am Tag. Das fällt nie auf und summiert sich trotzdem. Wie ein fester Einstieg aussieht, steht in der Ressource zum Auftrags-Raster.

Messung (Loch 4 und 5). Du misst Umsatz pro Kunde statt Stunden pro Kunde. Und Koordination zählt bei dir nicht als Arbeitszeit: Rückfragen, Abstimmungen, Nachfassen laufen nebenher und stehen in keinem Angebot. Grobe Hausnummer aus der Praxis: von 8 Stunden Arbeit sind 3 Koordination. Wer die nicht mitzählt, kalkuliert dauerhaft ein Drittel zu niedrig.

Wiederholung (Loch 6 und 7). Dieselben Handgriffe laufen jede Woche von Hand, aufgeschrieben hat sie nie jemand. Und es gibt keinen Zeitpunkt, an dem du nachschaust, welcher Kunde deine Woche gefressen hat. Also merkst du es erst am Kontostand. Genau hier setzt Automatisierung an, aber erst nach dem Aufschreiben. Was danach ohne dich laufen kann, zeigt die Freitag-Bilanz.

Warum prüfe ich das pro Kunde und nicht fürs ganze Business?

Weil sich die Löcher pro Kunde unterscheiden. Der eine hat eine saubere Ablage und frisst dich mit Rückfragen. Der nächste stellt nie eine Frage und hat nie ein schriftliches Raster. Eine Auswertung über alle Kunden mittelt genau das weg, was du sehen willst. Deshalb: eine Kopie pro aktivem Kunden, einmal durchgehen, Häkchen setzen. Kein Häkchen heißt, hier verschwindet Zeit, die du niemandem in Rechnung stellst.

Wo fange ich an, wenn mehrere Löcher offen sind?

Bei Loch 4. Stunden pro Kunde ist der einzige Punkt, der dir sofort zeigt, ob sich der Rest überhaupt lohnt. Erst danach entscheidest du, ob du Ablage, Ablauf oder Automatisierung angehst. Alles auf einmal anzufassen ist der zuverlässigste Weg, nach zwei Wochen wieder beim alten Zustand zu sein.

Der erste Schritt ist klein genug für diese Woche: Nimm einen Kunden. Schreib auf, wie viele Stunden er dich letzte Woche gekostet hat. Nur Stunden, nicht Umsatz. Rückfragen und Abstimmungen zählen mit. Was danach ohne dich laufen kann, ist eine Architektur-Frage, keine Disziplin-Frage. Der Gedanke dahinter steht ausführlich in KI-Funnel für Coaches: Mehr Leads ohne mehr Mitarbeiter und in KI-Marketing ohne Code.

Was steckt im PDF?

Die gebrandete Fassung zum Ausdrucken: alle sieben Löcher mit dem jeweiligen Geregelt-wenn-Kriterium, dem Feld für Stunden, Umsatz und Ergebnis pro Stunde, Notizzeilen pro Punkt und dem Auswertungsschlüssel, der aus deinen Häkchen eine Handlungsempfehlung macht. Plus die Anleitung, wie du die Liste über mehrere Kunden hinweg führst. Trag oben deine E-Mail ein, dann kommt das PDF sofort.

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Die gebrandete Checkliste zum Ausdrucken, eine Kopie pro Kunde: alle sieben Löcher mit dem jeweiligen Geregelt-wenn-Kriterium, Notizzeilen pro Punkt und den Feldern für Stunden, Umsatz und Ergebnis pro Stunde. Dazu der Auswertungsschlüssel, der aus der Zahl deiner Häkchen eine konkrete Handlungsempfehlung macht, und der eine Startschritt für die laufende Woche.

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Häufige Fragen

Wie finde ich heraus, welcher Kunde mich Geld kostet?

Stell den Stunden der letzten vier Wochen den Umsatz desselben Zeitraums gegenüber und rechne das Ergebnis pro Stunde aus. Solange du nur Umsatz siehst, sieht der Kunde, der dich die meiste Zeit kostet, aus wie dein bester. Rückfragen und Abstimmungen zählen dabei als Arbeitszeit mit.

Wie viel Zeit geht bei Kundenprojekten für Koordination drauf?

Grobe Hausnummer aus der Praxis: von 8 Stunden Arbeit sind rund 3 Koordination, also Rückfragen, Abstimmungen und Nachfassen. Das taucht in keinem Angebot auf. Wer es nicht mitzählt oder einpreist, kalkuliert dauerhaft etwa ein Drittel zu niedrig.

Was gehört vor Projektstart schriftlich fest?

Vier Punkte: der Umfang, die Anzahl der Korrekturrunden, der Liefertermin und was als Nachbesserung gilt. Geregelt ist das erst, wenn diese vier vor dem Start in einem Dokument stehen, das beide Seiten gesehen haben.

Womit fange ich an, wenn bei mir mehrere Punkte offen sind?

Mit den Stunden pro Kunde. Das ist der einzige Punkt, der sofort zeigt, ob sich der Rest überhaupt lohnt. Erst danach entscheidest du zwischen Ablage, festem Ablauf und Automatisierung. Nicht alle sieben Punkte gleichzeitig angehen, sondern das größte Loch zuerst.

Welche Aufgaben sollte ich als Selbstständiger zuerst automatisieren?

Die drei häufigsten wiederkehrenden Aufgaben pro Kunde. Aufschreiben ist der erste Schritt, automatisieren der zweite. Was nirgends als Ablauf steht, lässt sich weder abgeben noch von einem Tool erledigen.

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