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Themen-Fächer: ein Angebot, zwölf Beiträge
6 Seiten · PDF · KOSTENLOS

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Themen-Fächer: ein Angebot, zwölf Beiträge

Aus einem Angebot zwölf Beiträge. Ohne dass sich einer davon wiederholt.

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Der Themen-Fächer ist ein Planungsraster, das ein einzelnes Angebot in zwölf Beiträge zerlegt. Es fächert das Angebot in drei Richtungen auf: Vorstufe, Variante und Nachstufe. Jede Richtung hat vier Fragetypen. So entstehen zwölf Fragen, die sich nicht überschneiden, weil jede einen anderen Kenntnisstand abholt. Ein Blatt pro Angebot, rund zwanzig Minuten Arbeit. Danach steht dein Content-Plan für die nächsten Wochen. Stand: August 2026.

Das Raster steht hier komplett offen. Die gebrandete Fassung zum Ausfüllen, das durchgespielte Beispiel und die Wochen-Tabelle liegen im PDF.

Warum ist mein Thema nach drei Beiträgen durch?

Weil du das Falsche zählst. Du zählst Themen, und davon hast du genau eins: dein Angebot. Zähl stattdessen Fragen. Davon hast du dutzende, und sie ändern sich mit jedem Menschen, der dein Angebot zum ersten Mal sieht.

Der Satz „mein Thema ist durch" kommt fast immer von Leuten mit einem stabilen Angebot, das sich seit Jahren nicht verändert hat. Drei Beiträge geschrieben, alles gesagt, danach steht die Seite still. Das Angebot ist nicht das Problem. Die Zähleinheit ist es. Warum Content ohne diese Sortierung zwar Reichweite macht, aber keine Anfragen, steht in KI-Content bekommt Likes, aber keiner kauft.

Wie zerlege ich ein Angebot in zwölf Beiträge?

Du gehst drei Richtungen durch, jede mit vier Fragetypen. Die Richtung entscheidet, wen du abholst. Der Fragetyp entscheidet, worüber du an dem Tag schreibst.

RichtungWen sie abholtDie vier Fragetypen
VorstufeWer noch nicht merkt, dass er ein Problem hatSymptom · Verwechslung · Kosten · Zeitpunkt
VarianteWer das Problem hat, sich aber im Standardfall nicht wiedererkenntAndere Branche · Andere Größe · Ohne Budget · Grenzfall
NachstufeWer schon gekauft hat oder kurz davor stehtNächster Engpass · Erhalt · Typischer Fehler · Nachweis

Die Vorstufe fühlt sich beim Schreiben zu einfach an, und genau deshalb schreibt sie fast keiner. Diese Leute suchen dich nicht, weil sie den Begriff nicht kennen, mit dem du dein Angebot beschreibst. Sie merken nur, dass etwas hakt.

Die Nachstufe sind die günstigsten Beiträge deines Jahres, weil sie Kunden halten, statt neue zu suchen. Trotzdem hören sie die meisten nach dem Kauf einfach auf zu schreiben.

Woher nehme ich die Fragen, wenn mir nichts einfällt?

Nicht erfinden, erinnern. Pro Fragetyp schreibst du eine Frage auf, die du in echt schon einmal gehört hast: im Erstgespräch, in der Kommentarspalte, in einer WhatsApp-Nachricht am Sonntagabend. Danach streichst du jede Frage, auf die du keine ehrliche Antwort hast. Was übrig bleibt, ist dein Plan.

Echte Fragen bringen als Nebeneffekt deine eigene Sprache mit. Das ist der Unterschied zwischen generischem Output und Texten, die nach dir klingen: Dein KI-Content klingt nach ChatGPT, nicht nach dir. Wenn dir die Ausgangsfragen ganz fehlen, hol dir vorher die Sprache deiner Kunden mit dem Eigenton-Framework.

Wie wird aus zwölf Fragen ein Wochenplan?

Eine Liste in einer Notiz ist eine Ideensammlung. Die wird nie fertig. Trag die zwölf Fragen in eine Tabelle mit vier Spalten ein: Frage, Richtung, Format, Sendeplatz. Format heißt Beitrag, Karussell, Video oder Mail. Sendeplatz heißt Tag und Uhrzeit. Eine Frage ohne Sendeplatz ist nicht geplant, sie ist notiert. Für den Takt danach passt das 3-Tage-Content-System.

Welche Fehler machen den Fächer wieder kaputt?

Drei Stück, und alle drei sehen im Moment vernünftig aus.

  1. 1.Zwei Fragen in einem Beitrag. Wer zwei Fragen zusammenpackt, verliert beide Zielgruppen. Ein Beitrag beantwortet eine Frage, und zwar gleich am Anfang. Der Aufbau dazu steht in Answer-First schreiben.
  2. 2.Die Reihenfolge des Rasters als Sendeplan nehmen. Fang mit der Richtung an, in der du die meisten echten Fragen gehört hast, nicht oben links.
  3. 3.Nach zwölf aufhören. Nach zwölf zerlegst du neu. Dann kennst du dein Angebot besser als vorher, und die nächsten zwölf Fragen sind schärfer.

Was steckt im PDF?

Im PDF liegt der Fächer als druckbares Arbeitsblatt: die drei Richtungen mit allen zwölf Fragetypen im Klartext, ein komplett durchgespieltes Beispiel an einem Angebot, bei dem jeder sagt, da ändert sich doch nichts, und das leere Blatt zum Ausfüllen samt der Vier-Spalten-Tabelle für den Sendeplan. Ein Blatt pro Angebot, gebrandet, zum Ausdrucken. Du bekommst es oben über das Formular.

Kostenlos herunterladen

Das PDF ist der Themen-Fächer als druckbares Arbeitsblatt: die drei Richtungen Vorstufe, Variante und Nachstufe mit allen zwölf Fragetypen im Klartext. Dazu ein komplett durchgespieltes Beispiel an einem Angebot, an dem sich seit Jahren nichts ändert, mit allen zwölf fertig formulierten Beitrags-Fragen. Am Ende das leere Blatt zum Ausfüllen plus die Vier-Spalten-Tabelle, mit der aus den Fragen ein Sendeplan wird.

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Häufige Fragen

Was ist der Themen-Fächer?

Ein Planungsraster, das ein einzelnes Angebot in zwölf Beiträge zerlegt. Du gehst drei Richtungen durch (Vorstufe, Variante, Nachstufe), jede mit vier Fragetypen. Das ergibt zwölf Fragen, die sich nicht überschneiden, weil jede einen anderen Kenntnisstand abholt.

Was mache ich, wenn mir keine Content-Ideen mehr einfallen?

Zähl keine Themen, zähl Fragen. Themen hast du eins, Fragen dutzende. Geh pro Fragetyp eine Frage durch, die du in echt schon einmal gehört hast, im Erstgespräch oder in den Kommentaren. Nicht erfinden, erinnern.

Wie viele Beiträge kann ich aus einem Angebot machen?

Zwölf pro Durchlauf: drei Richtungen mal vier Fragetypen. Danach zerlegst du neu. Beim zweiten Durchlauf kennst du dein Angebot besser, und die nächsten zwölf Fragen werden schärfer.

Wie plane ich Content für einen Monat?

Trag die zwölf Fragen in eine Tabelle mit vier Spalten ein: Frage, Richtung, Format, Sendeplatz. Format heißt Beitrag, Karussell, Video oder Mail. Sendeplatz heißt Tag und Uhrzeit. Eine Frage ohne Sendeplatz ist nicht geplant, sie ist nur notiert.

Für wen schreibe ich, wenn mein Angebot niemand sucht?

Für die Vorstufe. Das sind Leute, die den Begriff nicht kennen, mit dem du dein Angebot beschreibst, und nur merken, dass etwas hakt. Die vier Fragetypen dafür sind Symptom, Verwechslung, Kosten und Zeitpunkt.

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