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Brand-DNA Worksheet: 5 Phasen vom Prompt zum Brand-System
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Methodik

Brand-DNA Worksheet: 5 Phasen vom Prompt zum Brand-System

KI generiert in 30 Sekunden ein generisches Bild, auch für deine 500 Wettbewerber. Wiedererkennbarkeit kommt aus dem System dahinter. 5 Phasen (Marken-Kontext, Visuelles System, Konzepte vor Assets, Variation-Templates für 5 Formate, Feedback-Loop) plus ausgefülltes NORDPULS-Beispiel als Decoder. Funktioniert für jede Marke.

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Ein Brand-DNA Worksheet ist ein 5-Phasen-System, das deine Marke einmal definiert: Kontext, visuelle Regeln, Konzepte, Format-Templates und Feedback-Loop. Du legst die Regeln einmal fest, danach führt jeder KI-Prompt sie nur noch aus, damit deine Marke in jedem Format wiedererkennbar bleibt statt austauschbar. KI generiert dasselbe generische Bild in 30 Sekunden auch für deine 500 Wettbewerber. Wiedererkennbarkeit kommt nicht aus dem Tool, sondern aus dem System, mit dem du das Tool fütterst.

Warum reicht ein guter Prompt nicht?

Weil ein Prompt eine Einzelentscheidung ist. Heute petrol, morgen blau. Heute Eye-Level, morgen Frosch-Perspektive. Das Ergebnis: eine Timeline, die aussieht, als kämen die Posts von verschiedenen Marken. Prompt-and-pray produziert Content, aber kein Brand-System.

Das Worksheet dreht die Logik um. Du entscheidest die Regeln einmal. Danach führt jeder Prompt diese Regeln nur noch aus. Wer alle 5 Phasen einmal definiert hat, hat eine Brand-DNA, mit der KI konsistent bleibt. Über Static Posts, Karussells, Stories, Reels und Ads hinweg.

Welche 5 Phasen umfasst das System?

PhaseWas du festlegstErgebnis
1 · Marken-KontextPositionierung, Avatar, Voice, Farb-Sprache (Hex)Das Briefing vor dem ersten Prompt
2 · Visuelles System5 Regeln: Licht, Winkel, Textur, Atmosphäre, KompositionNie wieder pro Post entscheiden
3 · KonzepteKampagnen-Idee, Metapher, 3 Story-WinkelStory vor dem Asset
4 · Variation-Templates1 Konzept in 5 Formate übersetztKonsistenz über Kanäle
5 · Feedback-LoopWöchentlicher Review, Refinement, DokumentationDas System lernt mit

Phase 1: Marken-Kontext

Bevor du den ersten Prompt schreibst, brauchst du vier Dinge. Die Positionierung in einem Satz ("Wir sind die [Was] für [Wen], die [Wozu]."). Den Avatar konkret, kein Demografie-Salat: Name, Rolle, Pain in eigenen Worten, Outcome. Die Voice als drei Ja-Adjektive plus eine verbotene Phrase. Und die Farb-Sprache in Hex-Codes, nicht in "bunt": Primary, Spot, Neutral und eine Negativ-Farbe, die du nie verwendest.

Phase 2: Visuelles System

Fünf Regeln, die in jedem Bild gelten. Licht (Richtung plus Härte). Winkel (immer dieselbe Perspektive). Textur (etwa Film-Grain statt clean digital). Atmosphäre (der Mood, zum Beispiel editorial und cinematic statt playful). Komposition (das Layout-Prinzip, etwa Negative Space oben, Subjekt off-center). Einmal definiert, nie wieder pro Post verhandelt.

Phase 3: Konzepte

Story vor Asset. Die Kampagnen-Idee ("Wir zeigen [Was], um [Zielgruppe] zu zeigen, dass [Insight]."). Die Metapher: welches Real-World-Objekt steht für deine Botschaft. Und drei Story-Winkel als Eintrittspunkte, damit ein Konzept nicht nach dem ersten Post verbraucht ist.

Phase 4: Variation-Templates

Ein einziges Konzept aus Phase 3, übersetzt in fünf Formate. Static IG-Post (1:1) mit Hero-Element, Headline, CTA. Karussell (10 Slides, 3:4) mit dem Story-Arc Hook, Problem, Reframe, Steps, CTA. Story (9:16, 5-7 Frames) mit Hook-, Reveal- und CTA-Frame. Reel (9:16, 15-30s) mit Open-Hook und Beats. Ad (Meta, 1:1 oder 4:5) mit Headline, Primary Text, CTA-Button. Ein Konzept, fünf Ausspielungen, ein Look.

Phase 5: Feedback-Loop

Was performt, wird zur Vorlage. Was floppt, wird verworfen oder reframed. Im wöchentlichen 15-Minuten-Review notierst du Top- und Bottom-Performer mit Format, KPI und dem Warum. Beim Refinement entscheidest du, ob Voice, eine visuelle Regel, ein Konzept oder ein ganzes Format aus dem Mix fliegt. Dokumentiert wird das im eigenen Brand-DNA-Dokument (Google Doc oder Notion). Beim nächsten Prompt weiß das System, was funktioniert.

Wie sieht eine ausgefüllte Brand-DNA aus?

Die fiktive Outdoor-Marke NORDPULS zeigt das Prinzip. Positionierung: Apparel für Wochenend-Hiker in Norddeutschland, die strapazierfähige Tech-Materialien ohne Bergsteiger-Pose wollen. Avatar Lukas, 34, Stadt-Outdoor-Hybride, Pain: "Outdoor-Brands sehen entweder wie Hardcore-Bergsteiger oder Yoga-Influencer aus, ich bin beides nicht." Voice: ruhig, sachlich, unaufdringlich, nie "Adventure!". Farben: petrol, gold-akzent, cream, niemals grelles Orange. Visuelle Regel: Overcast-Licht, Eye-Level, Mensch von hinten oder Seite, Landschaft dominiert 60 Prozent. Metapher: "Eine Jacke ist wie eine Tageszeitung, du nutzt sie jeden Tag, nicht für besondere Anlässe." So wird aus vagen Wünschen ein Prompt-Briefing, das jedes Tool identisch versteht.

Was ersetzt das Worksheet nicht?

Vier Dinge bleiben Handarbeit. Foto-Shootings mit echten Menschen für High-Trust-Content. Den Brand-Strategie-Workshop, wenn Phase 1 nicht klar ist (dann hilft kein Worksheet). Das Designer-Auge für finale Compositing-Schritte, KI generiert, Mensch verfeinert. Und Feedback aus echtem Vertrieb und Kundenkontakt, denn Phase 5 lebt von der Außenperspektive.

Aber für die 80 Prozent des Marketing-Contents, die heute prompt-and-pray entstehen, macht dieses Worksheet den Unterschied zwischen austauschbar und wiedererkennbar. Wichtig: Die DNA ist deine eigene. Du füllst nicht eine fremde Vorlage aus. Wenn dir Phase 1 schwerfällt, ist genau das dein Hauptproblem.

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Häufige Fragen

Was ist ein Brand-DNA Worksheet?

Ein 5-Phasen-System, das deine Marke einmal definiert: Kontext, visuelle Regeln, Konzepte, Format-Templates und Feedback-Loop. Danach führt jeder KI-Prompt diese Regeln aus, statt bei null zu starten.

Warum sehen KI-generierte Brand-Bilder oft austauschbar aus?

Weil dasselbe Tool in 30 Sekunden auch das gleiche generische Bild für 500 Wettbewerber erzeugt. Wiedererkennbarkeit kommt nicht aus dem Tool, sondern aus dem System, mit dem du es fütterst.

Welche 5 Phasen umfasst das Worksheet?

Phase 1 Marken-Kontext, Phase 2 Visuelles System, Phase 3 Konzepte, Phase 4 Variation-Templates und Phase 5 Feedback-Loop. Jede Phase legt einmal fest, was danach in jedem Format konstant bleibt.

Muss ich für jedes Format neue Regeln definieren?

Nein. Genau das verhindert das Worksheet. Ein Konzept aus Phase 3 wird in Phase 4 in fünf Formate übersetzt (Static, Karussell, Story, Reel, Ad) und behält denselben Look.

Ersetzt das Worksheet einen Brand-Strategie-Workshop?

Nein. Wenn Phase 1 (Positionierung und Avatar) unklar ist, hilft kein Worksheet. Es ersetzt auch keine echten Foto-Shootings, kein Designer-Auge fürs Compositing und kein Feedback aus dem Vertrieb.

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