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Die Competitor-Analyse-Prompt-Kette
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Automatisierung

Die Competitor-Analyse-Prompt-Kette

Drei Schritte in dein KI-Tool, einmal als Agent eingerichtet, und der Konkurrenz-Report liegt jeden Montag von allein im Postfach.

Von Robby Schadt · Thema Automatisierung mit KI-Agenten · Zuletzt aktualisiert am

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Die Competitor-Analyse-Prompt-Kette ist ein fester Ablauf aus drei Prompts (Bestandsaufnahme, Muster, Übersetzung), der die wöchentliche Konkurrenz-Beobachtung an ein KI-Tool übergibt. Einmal als Agent mit festem Termin eingerichtet, liegt der Report jeden Montag von allein im Postfach: Formate, Themen, Frequenz und Hook-Muster deiner Konkurrenz, fertig als Input für deine eigenen Creatives.

Diese Seite zeigt die komplette Methode offen. Die gebrandete Version mit den Prompts wortwörtlich zum Kopieren liegt als PDF unten.

Warum schaffst du die Konkurrenz-Analyse von Hand nie?

Zwölf Tabs offen, Konkurrenz durchklicken, alles in eine Tabelle kopieren, Muster suchen. Zwei Stunden später hast du ein halbgares Ergebnis. Erfahrungsgemäß gehen so rund 11 Stunden pro Woche für Marketing-Handarbeit drauf. Das ist ein Wert aus unserer Kundenarbeit, keine Studienzahl. Und diese Stunden fehlen dir bei der Arbeit, die Rechnungen bezahlt. KI überhaupt einzusetzen ist in deutschen Betrieben noch keine Selbstverständlichkeit: Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts zur KI-Nutzung in Unternehmen nutzten 2025 rund 26 Prozent der deutschen Unternehmen ab 10 Beschäftigten Technologien der künstlichen Intelligenz, bei Betrieben mit 10 bis 49 Beschäftigten 23 Prozent (Stand: 24. November 2025). Der Fehler ist nicht deine Disziplin. Der Fehler ist, dass du eine wiederholbare Aufgabe jedes Mal neu von Hand machst. Competitor-Analyse ist keine Denkarbeit, sondern Sammelarbeit. In der Marketingforschung hat das einen Namen: Das Gabler Wirtschaftslexikon führt als Ziel der Konkurrenzanalyse auf, durch Beobachtung der Verschiebungen und Veränderungen in der Konkurrenzlage kurzfristige Dispositionen zu erleichtern. Beobachtung heißt regelmäßig. Nicht dann, wenn gerade Zeit ist. Alles, was sich sammeln lässt, kannst du beschreiben. Und alles, was du einmal sauber beschrieben hast, macht eine Maschine ab dann jede Woche von allein. Nach demselben Prinzip funktioniert ein kompletter KI-Funnel ohne zusätzliche Mitarbeiter.

Wie funktioniert die 3-Schritt-Prompt-Kette?

Die Kette läuft immer in derselben Reihenfolge, Schritt für Schritt, nicht alle drei auf einmal. Anthropic schreibt in seinen Prompting-Empfehlungen, dass Claude die meisten mehrstufigen Denkschritte inzwischen intern erledigt, und nennt das ausdrückliche Zerlegen in aufeinanderfolgende Aufrufe deshalb nur noch in zwei Fällen nützlich: wenn du die Zwischenergebnisse prüfen willst und wenn du eine bestimmte Ablauf-Struktur erzwingen willst. Beides trifft hier zu, denn Schritt 2 rechnet mit dem Ergebnis aus Schritt 1 weiter. Nutze ein Modell, das aktuelle Posts lesen kann, zum Beispiel Claude, und ersetze die Leerstellen in eckigen Klammern.

  1. 1.Schritt 1 · Bestandsaufnahme. Das Modell analysiert die letzten 20 Posts eines Konkurrenten und liefert Formate, Themen und Posting-Frequenz als Tabelle.
  2. 2.Schritt 2 · Muster. Es findet die 3 Hooks mit der höchsten Interaktion und benennt das Muster dahinter: Was haben diese Zeilen gemeinsam?
  3. 3.Schritt 3 · Übersetzung. Daraus baut es 5 Post-Ideen für deine Zielgruppe, die in deiner Nische noch keiner so macht.

Wie mache ich aus der Prompt-Kette einen wöchentlichen Agenten?

Die Kette einmal laufen zu lassen spart dir eine Stunde. Sie als Agent einzurichten spart dir jede Woche eine. Mit dem Gedanken bist du nicht allein: Laut einer Bitkom-Befragung halten 76 Prozent der Unternehmen Marketing Automation künftig für wichtig oder eher wichtig, erhoben unter 180 Unternehmen aus dem Bitkom-Netzwerk und ausdrücklich nicht repräsentativ (Februar 2026). Drei Entscheidungen reichen:

  1. 1.Speicher die drei Prompts als festen Ablauf in deinem KI-Tool oder Workflow. Die Reihenfolge ist der Ablauf: Bestandsaufnahme, Muster, Übersetzung.
  2. 2.Trag deine Konkurrenten fest ein. Zwei bis vier reichen. Mehr Namen heißt mehr Rauschen, nicht mehr Erkenntnis.
  3. 3.Setz einen festen Termin. Sonntagnacht läuft der Ablauf, Montagfrüh liegt der Report bereit. Du liest ihn in vier Minuten und entscheidest. In Claude Cowork heißen solche Läufe geplante Aufgaben: Sie lassen sich laut Claude-Hilfeseite stündlich, täglich, wöchentlich oder an Werktagen einstellen und laufen remote weiter, auch wenn dein Rechner schläft oder die Desktop-App geschlossen ist.

Wie du solche Abläufe technisch sauber aufsetzt, von der CLAUDE.md bis zu Subagents, zeigt das Agent Dev Kit für Claude Code.

Welche 4 Felder muss der Konkurrenz-Report liefern?

Ein guter Report beantwortet vier Fragen. Prüft dein Output alle vier, ist er fertig. Fehlt eins, schärf den Prompt nach.

  • ·Formate: Was die Konkurrenz gerade postet. Reel, Karussell, Story, statisch.
  • ·Themen: Worüber sie Reichweite holt. Die zwei, drei Winkel, die immer wieder auftauchen.
  • ·Frequenz: Wie oft und wann. Der Takt verrät dir, wie viel Substanz dahintersteckt.
  • ·Hook-Muster: Die Zeilen mit der höchsten Interaktion. Nicht die Posts, die Eröffnungssätze.

Wie werden aus dem Report eigene Creative-Winkel?

Die Analyse ist kein Selbstzweck. Der Wert entsteht erst, wenn du aus den Formaten und Hook-Mustern direkt eigene Ideen ziehst. Nimm die drei stärksten Hooks aus dem Report und frag das Modell: "Formulier diese 3 Muster für mein Angebot neu, ohne zu kopieren." So wird aus Wettbewerbs-Beobachtung der Input deiner nächsten Content-Woche, in deiner eigenen Stimme statt im ChatGPT-Einheitston. Und die Regel für jeden weiteren Auftrag an die Maschine: Beschreib das Ergebnis, nicht den Weg. Du sagst ihr, was montags im Postfach liegen soll. Wie sie es zusammensucht, ist ihr Job. Das ist die ganze Hexerei.

Das PDF unten liefert die drei Prompts wortwörtlich zum Kopieren, die Agent-Einrichtung Schritt für Schritt und die 4 Report-Felder als Prüfliste: eine gebrandete 3-Seiten-Referenz zum Ausdrucken neben der Tastatur. E-Mail eintragen, der Download startet sofort.

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Die drei Prompts wortwörtlich zum Kopieren, die Agent-Einrichtung in drei Schritten und die 4 Report-Felder als Prüfliste: eine gebrandete 3-Seiten-Referenz zum Ausdrucken neben der Tastatur.

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Häufige Fragen

Welches KI-Tool brauche ich für die Competitor-Analyse-Prompt-Kette?

Jedes Modell, das aktuelle Posts lesen kann, zum Beispiel Claude oder ChatGPT mit Websuche. Die Kette selbst ist toolneutral: drei Prompts, als fester Ablauf in deinem KI-Tool oder Workflow gespeichert.

Wie viele Konkurrenten sollte ich in den Agenten eintragen?

Zwei bis vier reichen. Mehr Namen heißt mehr Rauschen, nicht mehr Erkenntnis.

Wann sollte der Analyse-Agent laufen?

Sonntagnacht. Montagfrüh liegt der Report bereit, du liest ihn in vier Minuten und entscheidest. Fester Termin statt spontaner Handarbeit ist der Kern des Systems.

Darf ich die Hooks der Konkurrenz einfach übernehmen?

Nein. Du ziehst das Muster, nicht den Text. Der Prompt dafür: Formulier diese 3 Muster für mein Angebot neu, ohne zu kopieren. So wird aus der Analyse Input für eigene Creatives statt einer Kopie.

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