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Das Prompt-Gerüst
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Das Prompt-Gerüst

7 Punkte, die vor jeden Prompt gehören. In dieser Reihenfolge.

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Ein Prompt-Gerüst ist eine feste Vorlage aus sieben Zeilen, die du vor deinen eigentlichen Auftrag an ein KI-System setzt: Ziel, Nachschlagen, Rahmen, Beispiel, Marke, Stilvorlage, Durchgang. Du füllst sie einmal pro wiederkehrender Aufgabe aus und schickst sie danach jedes Mal zusammen mit dem Auftrag los. Das Gerüst ersetzt deinen Prompt nicht. Es steht davor und beantwortet die sieben Fragen, die das Modell sonst still für dich beantwortet. Stand: August 2026.

Warum liefert die KI trotz langem Prompt das Falsche?

Weil ein Auftrag ohne Gerüst Lücken hat, und jede Lücke füllt das Modell selbst. Es rät dein Ziel, es rät das Format, es rät deinen Ton. Das Ergebnis ist selten falsch im Sinne von fehlerhaft. Es ist nur nicht deins. Wer erst danach nachschärft, schreibt hinterher fünf Korrektur-Prompts statt vorher sieben Zeilen.

Der zweite Grund fällt kaum auf: Von allein schlägt ein Modell nichts nach. Wenn du nicht ausdrücklich hinschreibst, dass es aktuelle Quellen ziehen soll, bekommst du das zurück, was ohnehin im Modell steckt. Das kann Monate alt sein und klingt trotzdem sicher. Genau dieser Punkt trennt eine brauchbare Wettbewerbs-Recherche von einer erfundenen.

Welche sieben Zeilen gehören vor jeden Prompt?

  1. 1.Ziel und Ergebnis zuerst. Was soll am Ende herauskommen, und wofür benutzt du es. Beides vor dem ersten Prompt, nicht danach.
  2. 2.Was nachgeschlagen werden soll. Welche Quellen zählen, und was das System auf keinen Fall annehmen darf.
  3. 3.Der Rahmen: Zeitraum, Format, Menge. Drei Angaben reichen meistens, um aus einem vagen Auftrag ein prüfbares Ergebnis zu machen.
  4. 4.Ein Beispiel anhängen statt beschreiben. Ein Screenshot spart drei Absätze. Wichtig ist der Zusatz, was daran gemeint ist und was nicht.
  5. 5.Die Marke als eigene Datei. Zielgruppe, deine Wörter, deine verbotenen Wörter, wofür du stehst. Einmal sauber schreiben, dann immer mitschicken.
  6. 6.Eigene Texte als Stilvorlage. Damit der Text nach dir klingt, braucht das System dich im Original. Abgetippte Sprachnachrichten funktionieren dafür gut.
  7. 7.Zwei Durchgänge statt einer. Erst die Struktur, dann der Text. Zwei Aufträge in einem Prompt ergeben zwei halbe Ergebnisse.

Punkt 5 und 6 sind der Grund, warum die meisten KI-Texte nach Maschine klingen. Wer sie überspringt, erklärt seine Marke bei jedem Auftrag neu und bekommt jedes Mal eine andere Version davon zurück. Wie eine Markenstimme entsteht, die über hundert Prompts hält, steht im Beitrag KI-Content klingt nach ChatGPT, nicht nach dir.

Woran erkenne ich, dass mein Auftrag tief genug ist?

Am Fremden-Test. Gib deinen Auftrag jemandem zu lesen, der nicht in deinem Kopf sitzt. Könnte er ohne Rückfrage anfangen, ist er tief genug. Müsste er nachfragen, fehlt genau eine der sieben Zeilen, und meistens ist es die, die dir am selbstverständlichsten vorkam.

Der Test funktioniert auch rückwärts. Wenn eine Antwort danebenliegt, suchst du nicht mehr im ganzen Prompt nach dem Fehler. Du gehst die sieben Zeilen durch und siehst, welche leer war. Dasselbe Prinzip in Bildform beschreibt der Beitrag KI-Bilder verbessern, dort kippt ein unvollständiger Auftrag das ganze Motiv.

Wie oft muss ich so ein Gerüst schreiben?

Einmal pro Auftragsart, die bei dir immer wiederkommt. Nicht eins pro Tag und nicht eins pro Prompt. Bei den meisten Selbstständigen sind das drei bis fünf Gerüste: Recherche, Content, Angebot, Auswertung. Danach füllst du nur noch die Felder, die sich wirklich ändern. Wer noch am Anfang steht, findet den Einstieg im Beitrag KI-Marketing ohne Code.

Das Gerüst ist die Vorstufe. Die Fortsetzung ist das Auftrags-Raster, das aus einem Wunsch einen abgeschlossenen Auftrag macht, und der Stiltest für KI-Sprache für die Prüfung danach.

Was steckt im PDF?

Das PDF ist die ausfüllbare Fassung zum Danebenlegen. Zu jedem der sieben Punkte steht dort eine Vorlage mit Leerzeilen und daneben ein durchgehendes Beispiel aus einer echten Wettbewerbs-Recherche, vom Ziel bis zur Übergabe zwischen Durchgang 1 und Durchgang 2. Dazu die Kurzfassung auf einer Seite, gedruckt oder in einer Notiz. Sechs Seiten, gebrandet, kostenlos gegen deine E-Mail-Adresse.

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Das PDF liefert die sieben Punkte als ausfüllbare Vorlage: pro Punkt ein Vorlagen-Block mit Leerzeilen und daneben ein durchgehendes Beispiel aus einer echten Wettbewerbs-Recherche, vom Ziel bis zur Übergabe zwischen Durchgang 1 und Durchgang 2. Dazu die Kurzfassung auf einer Seite zum Ausdrucken und der Fremden-Test als Abschluss-Prüfung. 6 Seiten, gebrandet, print-tauglich.

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Häufige Fragen

Was ist ein Prompt-Gerüst?

Eine feste Vorlage aus sieben Zeilen, die vor deinem eigentlichen Auftrag steht: Ziel und Ergebnis, was nachgeschlagen werden soll, Rahmen aus Zeitraum, Format und Menge, ein angehängtes Beispiel, deine Marke als eigene Datei, eigene Texte als Stilvorlage und die Aufteilung in zwei Durchgänge. Du füllst sie einmal pro wiederkehrender Aufgabe aus und schickst sie danach jedes Mal mit.

Warum liefert ChatGPT trotz langem Prompt nicht das, was ich will?

Weil ein langer Prompt nicht automatisch ein vollständiger Prompt ist. Jede offene Stelle füllt das Modell selbst: Ziel, Format, Menge, Tonfall. Das Ergebnis ist dann plausibel, aber nicht deins. Prüfe den Auftrag gegen die sieben Zeilen, statt hinterher mit Korrektur-Prompts nachzuschärfen.

Warum recherchiert die KI nicht von allein?

Von allein schlägt ein Modell nichts nach. Ohne ausdrücklichen Rechercheauftrag bekommst du das zurück, was ohnehin im Modell steckt, und das kann Monate alt sein. Schreib deshalb hin, was nachgeschlagen werden soll, welche Quellen zählen und was nicht angenommen werden darf. Fehlende Angaben werden als Lücke markiert statt geraten.

Wie bringe ich die KI dazu, in meinem Stil zu schreiben?

Mit zwei getrennten Anlagen. Erstens die Marken-Datei mit Zielgruppe, deinen Wörtern, deinen verbotenen Wörtern und deiner Position. Zweitens zwei bis drei eigene Texte als Stilvorlage, abgetippte Sprachnachrichten reichen. Dazu gehört immer der Zusatz, was daraus übernommen werden soll und was nicht.

Wie viele Prompt-Gerüste brauche ich?

Eins pro Auftragsart, die bei dir immer wiederkommt, nicht eins pro Tag. Bei den meisten Selbstständigen sind das drei bis fünf: Recherche, Content, Angebot, Auswertung. Danach änderst du nur noch die Felder, die sich wirklich unterscheiden.

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