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Das Agenten-Playbook
5 Seiten · PDF · KOSTENLOS

Automatisierung

Das Agenten-Playbook

8 Schritte bis zum ersten Task, der ohne dich läuft.

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Ein Agenten-Playbook ist die feste Reihenfolge, in der du eine wiederkehrende Marketing-Aufgabe an eine KI übergibst, bis sie ohne dich läuft. Kein neues Tool, kein Technik-Kurs. Ein Ordner, eine Briefing-Datei, ein klarer Auftrag und eine Freigabeschleife. Acht Schritte, in 60 bis 90 Minuten für den ersten Task aufgesetzt.

Was bringt ein Agent, der eine Aufgabe übernimmt?

Der Unterschied zwischen einem Stapel Abos und einem System, das nachts arbeitet, ist eine Datei und eine klare Rollenverteilung. Ein Tool ohne Briefing liefert Durchschnitt, egal wie gut es ist. Ein Agent für genau eine Aufgabe wird gut, weil du ihn für genau diese Sache nachschärfen kannst.

Zur Größenordnung, aus der eigenen Praxis: Eine Marktanalyse, die früher einen halben Abend gekostet hat, läuft heute in 33 Minuten ohne mich am Rechner. Rechenkosten pro Analyse: 0,84 Euro. Über alle abgegebenen Tasks fallen rund 11 Stunden Handarbeit pro Woche weg. Das ist kein Ersetzen des Marketings, das ist ein Task nach dem anderen, der dich nicht mehr braucht.

In welcher Reihenfolge richte ich meinen ersten KI-Agenten ein?

Das ist kein Technik-Kurs. Es ist ein Einarbeitungsplan für einen neuen Mitarbeiter, der nie schläft. Acht Schritte, in dieser Reihenfolge:

  1. 1.Ein wiederkehrender Task, ein Agent. Nimm den langweiligsten Task, den du diese Woche mehrfach von Hand gemacht hast, nicht den wichtigsten. Ein Allrounder bringt nichts zu Ende, ein Spezialist schon.
  2. 2.Eigener Projektordner. Ein leerer Ordner nur für diesen Task, Pfad notieren. Der Ordner ist das Gedächtnis des Agenten. Was drin liegt, sieht er. Alles andere existiert für ihn nicht.
  3. 3.Marken-Briefing als Datei. Eine Textdatei mit vier Abschnitten: Marke, Zielgruppe, Wording, Tabus. Hier trennen sich zwei Leute mit demselben Tool. Der eine tippt ins leere Feld und bekommt Durchschnitt, der andere übergibt diese Datei und bekommt einen Text, der nach ihm klingt.
  4. 4.Eigene Texte als Referenz. Zwei bis fünf Stilproben dazu: ein Kundencall-Transkript, ein Post der lief, eine Sprachnotiz als Text. Ein Beispiel deiner echten Sprache schlägt jede Adjektivliste.
  5. 5.Rechercheauftrag wörtlich sagen. Welche Quelle, welcher Zeitraum, wie viele Einträge, worauf achten. Ein Agent holt genau das, was du benennst. Wer nichts benennt, bekommt eine Auswertung von nichts.
  6. 6.Regeln setzen. Zeitraum, erlaubte Quellen, Ausgabeformat mit Spalten und Reihenfolge. Und die Entscheidungsgrenze: was er auf keinen Fall selbst entscheiden darf.
  7. 7.Freigabe einbauen. Am Ende steht ein Vorschlag, keine Veröffentlichung. Er legt vor, du gibst frei. So gibst du Vorarbeit ab, nicht Kontrolle.
  8. 8.Nach jeder Session den Stand sichern. Kopie des Ordners mit Datum im Namen, zwei Minuten Aufwand. Der zweite Bauabend zerlegt gern den ersten.

Am Ende hast du einen Ordner, eine Briefing-Datei, einen Auftrag und eine Freigabeschleife. Das ist ein Task, der ohne dich läuft. Der zweite geht schneller, weil Schritt 3 und 4 schon liegen. Ab dem dritten setzt du einen Koordinator darüber, der die Reihenfolge steuert. Wie so ein Agent technisch aus fünf Schichten aufgebaut ist, steht im Agent Development Kit für Claude Code. Warum das der Hebel ist, um ohne neues Personal zu skalieren, zeigt der KI-Funnel ohne mehr Mitarbeiter.

Woran scheitern die meisten beim ersten Versuch?

Am Briefing und am Auftrag, nicht an der Technik. Wer Schritt 3 überspringt, bekommt Texte, die nach niemandem klingen. Wie du deine Sprache sauber in so eine Datei bringst, steht im Beitrag zu Brand Voice als Datei. Und wenn das Ergebnis beim zweiten Lauf noch nicht sitzt, liegt es fast immer an Schritt 5. Dann schreibst du den Rechercheauftrag konkreter und lässt alles andere so stehen, wie es ist.

Im PDF liegt das Ganze als gebrandete Referenz zum Abarbeiten: jeder der acht Schritte mit dem konkreten Was-du-tust und dem Warum, die Briefing-Datei als kopierbare Vorlage, ein Vorher-Nachher-Beispiel für den Rechercheauftrag und ein Wochenplan über vier Tage. Trag unten deine E-Mail ein, dann bekommst du es sofort als Download. Kein Spam, jederzeit abbestellbar.

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Alle acht Schritte als gebrandete Referenz zum Abarbeiten: je Schritt das konkrete Was-du-tust und das Warum, die Marken-Briefing-Datei als kopierbare Vorlage mit vier Abschnitten, ein Vorher-Nachher-Beispiel für den Rechercheauftrag und ein Wochenplan über vier Tage.

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Häufige Fragen

Brauche ich Programmierkenntnisse für einen KI-Agenten?

Nein. Du brauchst einen leeren Projektordner, eine Briefing-Datei mit vier Abschnitten und einen klar formulierten Auftrag. Das Playbook ist ein Einarbeitungsplan, kein Technik-Kurs.

Wie lange dauert es, den ersten Agenten aufzusetzen?

Rechne mit 60 bis 90 Minuten für den ersten Task. Jeder weitere geht deutlich schneller, weil Marken-Briefing und Referenzen nur einmal gebaut werden.

Welchen Task automatisiere ich zuerst?

Den langweiligsten wiederkehrenden Task, nicht den wichtigsten. Zum Beispiel Community-Fragen sortieren, Wettbewerber-Anzeigen einmal pro Woche auslesen oder aus einem Kundencall die drei besten Content-Ideen ziehen.

Was mache ich, wenn das Ergebnis nicht gut ist?

Fast immer liegt es an Schritt 5, dem Rechercheauftrag. Schreib ihn konkreter (Quelle, Zeitraum, Anzahl, Kriterien) und lass alles andere so stehen, wie es ist.

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