Der Google-Ads-Kontocheck ist eine Audit-Checkliste für laufende Konten: 25 Prüfpunkte in sechs Blöcken, von Tracking über Kampagnenstruktur und Suchbegriffe bis Budget und Auswertung. Jeder Punkt sagt dir, was du prüfst, wo du es im Konto findest, wie das gute Ergebnis aussieht und was du tust, wenn es fehlt. Stand: August 2026.
Die meisten Konten scheitern nicht am Budget. Sie scheitern an drei, vier Einstellungen, die niemand mehr angefasst hat, seit die Kampagne live ging. Der Kontocheck findet sie in einer Stunde, ohne dass du eine Agentur brauchst.
Wie prüfe ich mein Google-Ads-Konto selbst?
In sechs Blöcken und in dieser Reihenfolge. Die Reihenfolge ist der eigentliche Trick: Solange die Messung nicht stimmt, optimierst du auf Zahlen, die es nicht gibt.
- 1.Tracking und Datenfundament (Punkte 1 bis 6): Misst dein Konto überhaupt das Richtige?
- 2.Kampagnenstruktur (7 bis 11): Passt der Kampagnentyp zu deinem Geschäft?
- 3.Keywords und Suchbegriffe (12 bis 16): Kaufst du Absicht oder Zufall?
- 4.Anzeigen und Landingpage (17 bis 20): Hält die Seite, was die Anzeige verspricht?
- 5.Budget und Gebote (21 bis 23): Reicht dein Budget für deinen Klickpreis?
- 6.Auswertung (24 und 25): Bewertest du früh genug, um zu lernen, und spät genug, um recht zu haben?
Wie du ein Konto von Grund auf aufbaust, statt es zu reparieren, steht im Google-Ads-Guide für Coaches und Berater.
Woran erkenne ich, dass mein Google-Ads-Budget verschwendet wird?
Fünf Signale, die in Beratungskonten immer wieder auftauchen:
- ·Der Suchbegriff-Bericht zeigt überwiegend deinen eigenen Firmennamen. Dann kaufst du Kunden, die dich ohnehin gefunden hätten. Warum vor allem Performance Max in diese Falle läuft, steht in Performance Max oder Search.
- ·Es gibt keine gepflegte Negativ-Liste. Ohne sie zahlst du für Suchen nach Gehältern, Ausbildungen und Gratis-Vorlagen.
- ·Conversions werden doppelt gezählt. Ein Danke-Seiten-Trigger ohne eindeutige Zählmethode meldet dir Erfolge, die es nie gab.
- ·Das Tagesbudget reicht nicht für deinen Klickpreis. Bei 4 Euro Klickpreis und 10 Euro Tagesbudget bekommst du zwei bis drei Klicks am Tag. Daraus lernt kein Gebotssystem.
- ·Anzeige und Landingpage sprechen über verschiedene Dinge. Der Klick ist bezahlt, die Absprungrate erledigt den Rest.
Was du tust, wenn trotzdem nichts ankommt, steht in Google Ads bringt keine Anfragen: 7 Ursachen.
Was prüfe ich zuerst, wenn ich nur eine Stunde habe?
Diese fünf Punkte haben den größten Hebel. Sie stehen im PDF als eigene Sofort-Liste:
- 1.Funktioniert das Conversion-Tracking überhaupt, und misst es eine echte Anfrage statt eines Seitenaufrufs?
- 2.Wird ein Conversion-Wert übergeben, damit Smart Bidding weiß, was ein Lead wert ist?
- 3.Steht eine Negativ-Liste, und wann hast du sie zuletzt ergänzt?
- 4.Passt die Anzeige zu dem, was auf der Landingpage tatsächlich steht?
- 5.Reicht dein Tagesbudget für mindestens ein Vielfaches deines Klickpreises?
Die komplette Mess-Ebene dahinter, von Consent Mode bis Offline-Import, steht in Conversion Tracking ohne Datenlücken.
Wie oft sollte ich mein Google-Ads-Konto kontrollieren?
Einmal pro Woche, 20 Minuten. Mehr schadet, weil Smart Bidding Lernphasen braucht und jede Änderung sie zurücksetzt.
- ·10 Minuten: Suchbegriff-Bericht der letzten sieben Tage durchsehen.
- ·5 Minuten: Negativ-Liste um das ergänzen, was nicht zu deinem Angebot passt.
- ·5 Minuten: Genau eine Änderung vornehmen. Notieren, was und warum.
Nach vier Wochen hast du eine Negativ-Liste, die dein Budget schützt, und ein Gefühl für dein Konto, das kein Dashboard ersetzt.
Was steckt im PDF?
Die 25 Punkte als druckbare A4-Checkliste zum Danebenlegen: pro Punkt der Prüfweg im Konto, der Soll-Zustand und die Sofort-Maßnahme, dazu die Auswertung nach Punktzahl, die Sofort-Fünf für die erste Stunde und die Wochenroutine. Zehn Seiten, kostenlos gegen E-Mail.
Wenn du Personal statt Kunden suchst: Für offene Stellen funktioniert derselbe Kanal anders, das zeigt Mitarbeiter finden mit Google Ads.
